Bestandsmöbel, Glastrennwände, Leuchten und Akustikelemente waren in gutem Zustand, aber nicht mehr einheitlich. Ziel war bessere Teamflächen, mehr Tageslicht, weniger Lärm und ein moderner Eindruck. Gleichzeitig sollten Investitionen überschaubar bleiben und die CO2‑Bilanz transparent, um Nachhaltigkeitsberichte glaubwürdig und nachprüfbar zu untermauern.
Glastrennwände wurden versetzt statt ersetzt, Akustikpaneele neu bezogen, Leuchten mit effizienter Technik nachgerüstet. Tische erhielten neue Platten, Gestelle blieben. Teppinlays wurden punktuell erneuert, statt großflächig zu tauschen. Dokumentierte Materialpässe begleiteten alles. So entstanden flexible Zonen, die Identität stärken und spätere Anpassungen unkompliziert ermöglichen.
Die Kosten sanken gegenüber einem Vollumbau deutlich, ebenso die grauen Emissionen. Überraschender Zusatznutzen: kürzere Bauzeit, weniger Störungen, positives Feedback der Mitarbeitenden. Wichtigstes Learning: Frühzeitige Datenerfassung und klare Kriterien führten zu schnellen, sicheren Entscheidungen. Das Unternehmen verankerte daraufhin Zirkularitätsziele verbindlich in Richtlinien und Beschaffungsprozessen.





